NEMESIS MEMORY ISlAM NEIN DANKE NEMESIS MEMORY ISLAM NEIN DANKE

Das Kochrezept von Solothurn

I Die kranke Bevölkerung und der gesunde Islam

oder Die Bedürfnisse der Muslime nachvollziehen

Auswege aus der babylonischen Gefangenschaft der Kirche in der Schweiz oder wie man die Demokratie unschädlich macht (September 2006)

Die katholische Kirche verhielt sich in der Schweizer Demokratie gewöhnlich etwas vorsichtiger als in Deutschland, wo sie sich nach dem zweiten Weltkrieg, als wäre sie der Hort des Widerstands gewesen, offensiver als in der Schweizer Demokratie in die Gesellschaftspolitik einmischte und das Kirchenrecht in Sachen Frauenrechte auch im Staat durchzusetzen versuchte.

In der Schweiz hatte der Staat bis vor kurzem noch ein Mitspracherecht bei der Besetzung der Bistümer. Auch die Kirchengemeinden haben demokratische Strukturen und können über die Verwendung ihrer Gelder selber bestimmen. Mit der Volksabstimmung vom 1. Juni 2001 wurde der sogenannte Bistumsartikel in der Bundesverfassung  aufgehoben, womit die staatliche Mitsprache bei der Einrichtung der Bistümer abgeschafft wurde, mit der Begründung, man wolle Relikte aus der Kulturkampfzeit beenden.

Wer sich ein Bild davon machen will, was man katholischerseits unter Kulturkampf zu verstehen hat, lese den Kommentar des Kirchenrechtlers Grichting aus Surcuolm (GR) 2005.  

>Von der babylonischen Gefangenschaft der Kirche in der Demokratie.*

http://nemesismemory.npage.eu/von_der_babylonischen_gefangenschaft_der_kirche_in_der_demokratie_12235317.html

 Der neue Kulturkampf hat begonnen. Die Schweizer Katholiken sind, wie Grichting einen deutschen Bischof zitiert, „Die Pest Europas."

Die Aufhebung des Bistumsartikels war ein Etappensieg, der eigentliche Kampf kommt noch. Und da gibt es mächtige neue Verbündete. Das Leisetreten der Kirchenfunktionäre hat ein Ende, es weht jetzt ein anderer Wind.

Die katholische Kirche mischt sich so massiv in die Schweizer Innenpolitik ein, wie sie es vor der besagten Volksabstimmung nicht gewagt hätte. Wie die Moslems in England zur Aussenpolitik, so melden sich die Bischöfe zur Schweizer Innenpolitik zu Wort und treten offensiv gegen das neue Asylgesetz auf, das die Missbräuche im Asylwesen einschränken soll. Viele Schweizer, die für die Abschaffung des Bistumsartikels stimmten im frommen Glauben, der Kulturkampf sei auch für die Kirche vorbei, mögen darob erstaunt sein. So etwas wie die Servilität der deutschen Politiker vor den Kirchenmännern, wie das Scharwenzeln der Sozialdemokraten vor der katholischen Kirche in Sachen Abtreibung, wie den Kniefall der Ministerin Süssmuth vor Bischofsthronen („der Bischof hat Recht“ - Süssmuht nach ihrer Wallfahrt zu Dyba nach Fulda) kannte man in der Schweiz noch nicht.

Die PolitikerInnen waren nicht so demütig wie Süssmuth gegenüber der alten Kirchenmacht.

In der Debatte um die Fristenlösung traten Bundesrätinnen verschiedener Parteien furchtlos gegenüber dem Männerklerus auf; sowohl die zurückgetretene FDP-Frau Elisabeth Kopp, als auch die jüngste Bundesrätin, Ruth Metzler (CVP), die ohne Wenn und Aber die Fristenlösung befürworteten, ohne Verneigung vor den Bischöfen (obwohl letztere die Aufhebung des Bistumsartikels befürwortete.)

Wie sagte doch Ex-Bundesrätin Ruth Dreifuss, SP, neulich in der jüdischen Zeitschrift „tachles“: Die Schweizer sind gutmütig. Meinte sie „naiv“? Das sagte sie nicht in Bezug auf den Bistumsartikel, sondern in Hinsicht auf die kommende Abstimmung über das neue Asylgesetz, mit dessen Vorlage der Bundesrat für die Unterbindung von Missbräuchen bei der zu unkontrollierten Zuwanderung plädiert. Ruth Dreifuss ist als SP-Frau gegen das neue Asylgesetz, und das im Verein mit den Kirchen, die es bekämpfen und im Wahlkampf voll aufgedreht haben. Offenbar hofft Dreifuss diesmal auf die Gutartigkeit der Schweizer, die illegale Zuwanderung weiterhin zuzulassen wie bisher. Die Allianz der Linken und der Kirchen überrascht nicht. (So wenig wie die linke Allianz mit dem Islam)

Weniger kirchenfromm als die Linke, die in Sachen Migration auf kirchliche Unterstützung setzt, zeigte sich die neue CVP-Bundesrätin Doris Leuthard, die mit einem CVP-Papier zur den Migrationsproblemen mit Moslems eine Konfrontation mit den Bischöfen riskierte. Der „Kulturkampf ist nun „überwunden“, sagt die Kirche sagt, um ihn mit verstärkter Kraft zu führen – an der Front gegen die Gottlosigkeit geführt, zusammen mit dem Islam...(Die Stimme aus Surcuolm, die die Laien unschädlich machen will, argumentiert mit den Bismarckgesetzen und vergisst , dass die Schweiz auch zur Zeit Bismarcks keine preussische Monarchie war...)

Der Clash of cultures zwischen Kirche und demokratischer Regierung ist nun neu eskaliert, die Bischöfe treten gegen die Asyl-Gesetzesvorlage des Bundesrats an und versuchen, ihr Konzept der wie bisher praktisch unlimitierten Immigration zusammen mit der Linken durchzusetzen. Die Interessen beider Glaubensschulen sind sehr durchsichtig für die weniger gutmütige Bevölkerung. Die Kirche verspricht sich von der moslemischen Bevölkerung mehr Moscheen und Minarett, d.h. mehr Respekt vor der Religion und Unterbindung von Religionskritik, wie Papst Benedikt schon zum Karikaturenstreit erklärte: mehr Respekt vor der Religion (d.h. weniger vor der Meinungsfreiheit), und die Linke verspricht sich mehr soziale Konflikte und neues Wählerpotential, die Sozialarbeiterfraktion beider Gruppen verspricht sich den Ausbau und die Sicherung ihrer Pfründen, die Interessenlage ist klar.

In einem Streitgespräch des SVP-Politikers Maurer mit Bischof Fürer (Blick v. 1.9.06) wurde denn auch deutlich, wo Gott hockt. Die Kirche hat ganz andere Langzeitziele im Auge als die nationalen Interessen des Schweizervolks, das von der Linken unter Generalverdacht gestellt wird, „ausländerfeindlich“ zu sein, wenn es nicht soviele Ausländer aufnimmt, wie in die Schweiz zu kommen wünschen.

Dass zeitgleich mit dem Abstimmungskampf zur Asylgesetzvorlage die Kirche Partei ergreift im Minarettstreit und ihre Bischöfe offen Stellung beziehen pro Minarett, ist natürlich kein Zufall. Bischof Koch plaudert es aus im Interview mit der NZZ am Sonntag vom 3. Sept. 06: „Religion ist nicht privat.“ Wie der Prophet schon sagt. Dass auch noch die jüngste Erklärung der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR) flankierend hinzukommt mit der Aufforderung ans Schweizervolk, muslimische „Werte“ anzuerkennen, ist nur die Krönung einer konzertierten Aktion auf dem Wege der Ersetzung des Volkswillens durch den Willen Gottes.

Hören wir mal den Bischof von Basel, Kurt Koch, im Dialog mit der NZZ am Sonntag. (Für alle, die meinen, dass Kurt Koch hier seine Privatmeinung vertritt, erinnern wir daran, dass die Organisation, der er angehört, über ein sog. „Lehramt“ verfügt, das so verbindlich für die Umma sancta ist wie der Koran für die Gläubigen, auch wenn einige Gläubige meinen, es sei nicht verbindlich für sie, sondern nur für die anderen).

Wenn das was Bischof Koch hier sagt, noch nicht vom Heiligen Stuhl offiziell verkündet wird, dann heisst das nicht, das Bischof Koch nicht sagt, was der Heilige Stuhl wünscht, sondern dass er als Testballon fungiert, mit dem man ausprobiert, wie weit die Schweizer Bischofskonferenz schon gehen kann. (Noch muss der Bischof von Basel in Solothurn im Exil residieren, da die Basler um 1500 den Bischof aus der Stadt vertrieben. Das Basler Münster ist zwar seither protestantisch, aber das kann ändern, die Rekatholisierung der Schweiz ist ebenfalls ein Langzeitprojekt.) 

Zunächst kann die catholica dabei auf die Linke bauen, die wie die Kirche an der raschen Vermehrung der moslemischen Immigranten interessiert ist - die Kirche, weil sie hofft, dass der islamische Religionsterror, pardon, die islamische „Glaubensstärke“ die allgemeine Glaubensbereitschaft mit der ihm eigenen religiösen Durchsetzungskraft stärkt, die Linke, weil sie sich davon eine Verstärkung ihrer Wähler-Klientel verspricht.

 Auch die islamophile in Basel erscheindne Zeitschrift "tachles" möchte da nicht aussen vor bleiben, wenn es gilt, den Islam als die Religion des Friedens dem friedlichen Schweizervolk ans gutmütige Herz zu legen. In derselben Ausgabe von tachles, in der ruth Dreifuss dieses wunderschöne Statement macht, kann man sich auch einen Artikel mit dem gutmütigen Titel „Der Islam ist eine friedliche Religion“ zu Gemüte führen. Tachles für Gutmütige. (Sept.06)

In einem Gespräch des wischen dem SVP-Politikers Maurer mit Bischof Fürer zum neuen Asylgesetz, das die Missbräuche unterbinden soll, beruft sich letzterer auf die „Christliche Nächstenliebe“, die eine schnelle Abschiebung von Asylbewerbern bei Nichteintretens-entscheid verbiete. Die vom Bundesrat vorgesehene Regelung gilt für Antragsteller ohne Papiere, die keine Verfolgung glaubhaft machen können und auch nicht kooperieren bei dem Versuch der Identitätsfeststellung, z.B. Ihre Papiere wegwerfen.

Wieviele illegale Einwanderer, die unbegrenzt in der Schweiz zu bleiben wünschen, die christliche Nächstenliebe dem Land aufzunehmen gebietet, sagt der Bischof nicht. Es ist auch nicht das Problem der Kirchen, die nicht von den Interessen der Schweizer Bevölkerung ausgeht, sondern von den Wünschen der muslimischen Zuwanderer, wie Bischof Koch in Sachen Minarett deutlich macht.

Was Bischof Koch der  NZZ am Sonntag 3.9.06 mitteilt, zeugt bereits von einer kräftigen Stärkung seines Glaubens durch die neuen Partner im Rat der Religionen von Bern, wo zusammenwächst, was zusammen gehört.

NZZ: „Bischof Kurt Koch setzt sich dafür ein, dass Muslime Minarette als „Zeichen ihrer Identität bauen dürfen. Er warnt vor einer Gleichsetzung von Islam und Terror und ist verärgert über den Umgang Bundesrat Blochers mit den Gegnern des Asylgesetzes.“

Nun hätten die Gegner des Asylgesetzes allen Grund, verärgert zu sein über die Schweizer Bischöfe und ihren Umgang mit dem Bundesrat. Aber wie verkündeten doch die Moslems vor dem Bundeshaus in Bern: Religion geht vor Demokratie.“

Es ist soweit. Der Kulturkampf ist tot, es lebe der Clash of cultures.

Auch die Nächstenliebe von Bischof Fürer bezieht sich weniger auf die Frauen in der Schweiz als auf die Moslemmänner, die hier ihre Minarette zu bauen wünschen, deren Bedürfnisse liegen den Kirchenmännern ja nicht so fern wie die Bedürfnisse der einheimischen Frauen nach Respektierung der Frauenrechte.

Können Sie das Bedürfnis der Muslime nachvollziehen?“ fragt die NZZ.

 Worauf Bischof Koch sagt, er glaube,

die Auseinandersetzungen um die Minarette sind letztlich nur ein Fieber, Ausdruck einer viel tiefer liegenden Grippe.“

Ist etwas krank an der Schweizer Demokratie? Wer ist krank? Sicher nicht der Islam, krank ist die Bevölkerung, die ihn nicht so mag wie der Bischof. Auch der totalitär imprägnierten Linken ist das Volk schon lange zu populistisch:

Koch: Ich glaube, dass in der Bevölkerung einfach sehr viele Ängste vorhanden sind. Über diese Ängste müsste man sprechen, die sind sehr verschieden.“

Das also ist die Krankheit - die Ängste vor dem Islam in der Bevölkerung.

Denn der ist kerngesund. Nur die Bevölkerung krankt an etwas, worüber „man sprechen“ müsste, aber dummerweise will der Bischof eben darüber nicht sprechen, er möchte das Grippevirus nämlich nicht näher unter die Lupe nehmen, sondern nur über die „Ängste“ sprechen, wie die Therapeuten der Täterschutzlobby, die den Opfern die Ängste vor der Kriminalität auszureden versuchen, gemäss jener deutschen Linken Antifeministin Frigga Haugg, die gern den Müttern nachsagt, sie machten den Kindern unnötig Angst vor fremden Männern. Man muss den Kindern nämlich ein Generalvertrauen gegenüber allen fremden Männern beibringen. Alles andere ist „krank“.

In gewissen Ländern, die nicht am Volkswillen krankten, gab es dafür die Psychiatrischen Kliniken. Erst kürzlich feierten die Schweizer Jusos, die schon zweimal in ihrer Geschichte zu dieser Version des Sozialismus übergingen, ihr 100 jähriges Jubiläum. Die Genossinnen Dreifuss und Calmy-Rey waren wohlwollend zugegen. Dreifuss lächelte gutmütig, wir fragen uns nur, wie sie sich wohl so fühlt bei der antiisraelischen Politik von Genossin Calmy-Rey. Nationalrat Ziegler, der Freund von Muslimbruder Ramadan, war Nationalratskandidat der Jusos. Da findet sich zusammen, was zusammen gehört. Was mag Ruth Dreifuss von der neuen Schweizer Neutralitätspolitik gegenüber der Hizbollah halten? (Es war nicht in tachles zu lesen, denn tachles redet man in der Schweiz lieber mit Israel.)  

Die NZZ hakt noch mal nach:

Haben Sie Verständnis für den Wunsch der Muslime?“

Kritik an der Religion war schon immer krankheitsverdächtig. Laienschädlinge gehören nicht an einen Tisch mit den Bischöfen, sagt die Stimme aus Surcuolm. Wie also will der Bischof „sprechen“ mit den Laien, die nicht an den Bischofstisch gehören? Wir werden sehen, wie schwer ihm das fällt.

 Koch: „Ein Minarett ist für sie natürlich ein Zeichen der Identität. Wenn man einer christlichen Kirche sagen würde, ihr dürft eine Kirche bauen, aber keinen Turm - da würde man sich auch fragen: Wo ist eigentlich das Problem?“

J a   w o  i s t  e i g e n t l i c h  d a s  P r o b l e m!

Das Problem ist Bischof Koch und seine Ungläubigen. Im Gegensatz zu den Muslimen, die den Zwangsglauben nicht verlassen dürfen, ohne ihr Leben zu riskieren, können die Schweizer Schäfchen von Bischof Koch die Herde durchaus verlassen, wenn der Bischof ihnen zumutet, ein Minarett nicht von einem Kirchturm unterscheiden zu können und die Botschaft von Minarett nicht vom Evangelium. Aber die Gläubigen glauben nicht alles was der Bischof sagt. Der Bischof bekommt viel Post. Nicht nur aus Surcuolm.

Einigen, die gegen den Bistumsartikel gestimmt haben, könnten jetzt die Augen aufgehen. Denn der Bischof von Basel teilt hier nicht nur seine Privatmeinung mit, sondern auch die der Bischofskonferenz, für die dieser Koch zunächst als  Voresser eingesetzt ist (demnächst als Vorsitzender), sonst könnte der Bischof von Rom ihn versetzen, der von allem nichts gewusst. Aber es gilt nun die abweichenden Schafe auf Kurs zu bringen. Das ist das Problem des Bischofs, den noch der Vorgänger von Benedikt als Nachfolger von Bischof Vogel einsetzte.

Der Mann aus Emmenbrücke galt den Gutmütigen unter den Schäfchen mal als „progressiv“. Als er noch in Luzern war und noch nicht in Solothurn zur wahren Entfaltung kam. Einige reiben sich jetzt vielleicht die Augen. Das sind die, die schon vorher kurzsichtig waren und gegen den Bistumsartikel gestimmt haben, weil sie modern sein wollten und nicht in alten Kulturkampfzeiten zu leben glaubten. Sie sollten bedenken, dass diese Botschaft von der „Religionsfreiheit“ für die Religion der Unfreiheit nicht nur aus der Küche vom Koch kommt, sondern dass an diesem Süppchen viele Köche von der Bischofskonferenz mitgekocht haben. Was Koch hier heiss serviert, muss erst mal gegessen und von den Schäfchen verdaut werden. Es ist nach altem bewährtem Rezept zubereitet...

Ja wo ist das Problem mit dem Islam!!! Bischof Koch hat offensichtlich keines, so wenig wie Küng eines hat, aber die Schäfchen haben Ängste und müssen beruhigt werden. Der Hirte weiss auch wie man das macht.

NZZ: „Müssen die Muslime akzeptieren, dass man es ihnen verbieten will?“

 Koch:Insofern, als ich eigentlich erwarten würde, dass auch in muslimischen Ländern die Religionsfreiheit für Christen gelten sollte.“

Immerhin gibt der Bischof hier zu, dass ihm bekannt ist, worüber seine Kirche bekanntlich bestens orientiert ist (wie heisst doch gleich die Jesuitenzeitschrift? „Die Orientierung“?)

Wenn „der Bischof von Arabien beispielsweise in gewissen Ländern keine Eucharistie feiern“ darf, dann ist das für Bischof Koch immerhin ein Grund, gewisse Erwartungen an die Muslime „insofern“ nicht ganz auszuschliessen... Insofern er aber mit dem islamischen Eherecht einverstanden ist, möchte er auch wieder nicht, dass der Islam als solcher zur Sprache kommt ausser als gewisse „Ängste“ der Bevölkerung, die man beheben muss. Im Sinne einer gesunden Religion. Kein Wort zu dem, was sich so alles im Islam verbirgt und auch offen in Erscheinung tritt. Der Hirte hütet sich. Insofern als auch wieder nicht.

Nun will die NZZ aber wissen, wie es der Bischof mit dem Minarettbau hier und jetzt hält, obwohl keine „Egalität“ mit den Christen in den arabischen Ländern herrscht. Der Bischof kann nun nicht mehr auf ein „insofern als“ ausweichen:

Ich würde den Muslimen zugestehen, ein Minarett als Zeichen der Identität haben zu können. Generell aber rate ich, nicht nur über das Minarett zu sprechen, sondern darüber, was sich hinter dem Konflikt verbirgt.“

Was mag das sein? Koch will keinesfalls über das sprechen, was sich hinter dem Minarett verbirgt, seine Ängste sind der Widerstand aus der Bevölkerung. Die  könnte sogar per Abstimmung den Bistumsartikel wieder restaurieren und die Bundesverfassung revidieren.

 NZZ: „Sie haben dafür das Bild einer Krankheit gebraucht.“ Koch: „Ja.“

 M.a.W. wer den Islam nicht akzeptiert, der muss  krank sein. Ganz besonders krank müssen ja die Ex-Moslems sein. Konvertiten sind gesünder.

 Koch: „Angesichts dieses Konflikts wird mir schon etwas Seltsames bewusst. Unsere ganze Gesellschaft ist voller Symbole, jeder Verein hat sein Symbol, der Staat hat Symbole, auch die Werbung. Das ist alles kein Problem.“

Das ist in der Tat sehr seltsam. Dass jeder Taubenzuchtverein seine Briefköpfe und jeder Kaninchenzuchtverein seine Zeichen haben soll, bloss nicht die Dschihadreligion ihre Kampfsymbole? Seltsam, dass sie nicht wie jeder Karnickelzuchtverein ihre Werbung vom Minarett betreiben darf. Wo doch jede Friedenstaube sich niederlassen darf auf den Kirchtürmen.

Bischof Koch weiss auch, was darin zum Ausdruck kommt!

Es fokussiert sich alles auf die religiösen Zeichen.“

Hier spielt der Hirte diskret auf ein Zeichen an, dass die Muslimas auf dem Kopf tragen müssen, wenn sie keine Huren sein wollen für die Moslemmänner und zur Vergewaltigung freigegeben. Dass auch die Zeichenträgerinnen mit Religionslegitimation als Kinder und Ehefrauen vergewaltigt werden dürfen, davon  möchte Herr Koch natürlich gar nicht erst reden, denn dagegen hatte er nie das Geringste einzuwenden. Er möchte lieber über die Religion als solche sprechen. Denn

da wird eine sehr ambivalente Haltung zum Phänomen Religion überhaupt sichtbar, die sich jetzt konkretisiert bei den Minaretten.“

Nun weiss der Mann aus Emmenbrücke sehr gut, dass es in einer Demokratie wie der schweizerischen der Bevölkerung erlaubt ist, eine durchaus „ambivalente Haltung zum Phänomen der Religion“ einzunehmen, und nicht nur eine, welche von der Religion selbst vorgeschrieben wird - und auch nicht so eine devote Haltung wie die der deutschen Politiker gegenüber den Bischöfen und der Schweizer Bischöfe gegenüber dem Islam.

Noch ist es dem Schweizervolk noch freigestellt, was es glaubt und wie es abstimmt. Noch ist die Schweiz aber kein Kalifat. Noch ist die nicht ambivalente Haltung der Moslems vor dem Bundeshaus, die sich in dem Satz „Religion kommt vor Demokratie“ niederschlug, nicht in der Schweizer Verfassung verankert. Das dürfte auch Bischof Koch sowie der Schweizer Bischofskonferenz bekannt sein. Darum redet er erst mal um den heissen Brei herum, der hier so lammfromm und lauwarm aufgetischt wird, den man aber nicht anrühren darf wie die Hostien; nur schlucken soll man ihn.

In der Ablehnung des Minaretts kommt also eine „ambivalente Haltung gegenüber dem Phänomen Religion überhaupt zum Ausdruck...“ Darum ist diese Ablehnung so viel beunruhigender für den Bischof als die Botschaft des Koran. Die muss ja beruhigend sein.  

M.a.W. der Islam ist für Koch&co Religion überhaupt. Und wer ihn ablehnt, lehnt Religion überhaupt ab. Alles klar. Koch hat keine solchen „Ängste“ wie die Bevölkerung, er fürchtet nicht, dass viele Köche den Religionsbrei verderben könnten, im Gegenteil, der Islam ist für ihn gerade die Würze zum Phänomen Religion überhaupt. Er zeigt, was den Christen fehlt.

Das ist sogar der NZZ nicht ganz geheuer:

Sie führen den Minarettstreit auf eine ambivalente Haltung gegenüber Religion überhaupt zurück?“

Das will der Hirte nun auch wieder nicht gesagt habe, nachdem er soeben genau das gesagt hat. Aber er möchte nicht so genau auf das, was er gemeint hat, festgelegt werden. Die Schafe sollen das Kirchengericht erst schlucken und dann verdauen. Nicht vorher so genau beschauen. Koch:

Nein, dieser Konflikt hat natürlich eigene Hintergründe.“

Er kann nicht gut sagen, die christlichen Freikirchen lehnten die Religion überhaupt ab...

NZZ:„Welche?“

Wir spitzen nun schon die Ohren wie im Beichtstuhl, um mitzukriegen, welche Hintergründe des Konflikts um den Islam im Land der Bischof denn so kennt. Koch:

Ich denke, es ist eine grosse Angst vor dem Fremden. Der Islam ist noch wenig integriert in unsere Gesellschaft.“

Koc h hat keine Angst hat vor dem Islam, der ihm nicht ja so fremd ist wie seinen Schafen, die sich einfach nicht an sein wölfisches Gesicht gewöhnen sollen. Wie kann man den nun besser integrieren in die Kirche? Wie wär’s denn mit Muezzinruf vom Kirchturm? Oder ist das zu fremd? Damit die Muslime sich auch wohl fühlen bei uns und nicht „diskriminiert.“  Koch bekennt nun, was er am Islam so gesund findet:

  Er hat ein starkes Bekenntnis“

Das kann man wohl sagen. Doch, er ist stark und kräftig, wie die Kraft von 41 Bullen, die dem grossen Vorbild nachgesagt wurde, multipliziert mit wieviel Millionen. Da kann sich die Bevölkerung, die davon krank wird, ein Beispiel nehmen. Es könnt ja von Schollahtour sein, der auch die starken kräftigen muslimischen Bekenner der Religionsgewaltpotenz bebend vor Ehrfurcht bewundert als Heilige!

Koch: Das wird für uns Christen, die eher ein bisschen bekenntnisresistent sind, zu einer grossen Herausforderung....

Der Bischof hat erkannt, woran es den Christen fehlt, denen der Glaubensabfall nicht so schwwerfällt wie den Moslems. Sie müssen sich ein Beispiel nehmen, mehr Islam braucht das Land, damit die Klirche auch die Christenmänner wieder auf Vordermann bringen kann und den Frauen nach dem Vorbild des Propheten ein starkes Bekenntnis zur christlichen Vermehrungsmoral bieten. Dem Kirchenrechtler Dr. Grichting ist es schon lange ein Dorn im Auge, dass die Laien überhaupt abstimmen dürfen und nicht die Kirchenpolitik unverfälscht durch Laienmitsprache aus den Händen der Bischofskonferenz entgegenzunehmen haben.

Schon in der Asyldebatte und in der Minarettdiskussion zeigt die Bischofskonferenz, wie man bekenntnisstark auftritt gegen die Ambivalenz und  die Islamresistenz der Bevölkerung.

Das Problem ist eigentlich nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Christentums“,

(das sagt auch Scholl-Latour). Die Stärke stellt sich Koch vor wie folgt:

Wenn wir zu unseren Wurzeln, zu unseren Überzeugungen stehen würden, könnten wir offener auf andere Religionen zugehen.“

Noch „offener“ als der Dauerdialog und penetrante Islamkotau? Welche Offenheit für welchen Gott meint er? Mehr Offenheit für Allah und den Weg zu ihm, die Scharia? Oder welche „Wurzeln“ soll das Christentum so offen machen für den Islam? Auf was sollen die Christinnen da zugehen? Mehr Offenheit für die Polygamie? Für die Kinderheirat, für die Zwangsehe? Mehr Offenheit für die Ermordung der Abtrünnigen? Von Offenheit für die Islamverfolgten keine Rede. Die sind ja vom Glauben abgefallen.  

Es soll  Christen geben, die etwas mehr Offenheit für die Islamkritik erwarten. Aber die ist von Bischof Koch nicht zu erwarten. Wenn der Bischof  Religionsfreiheit sagt, meint er  gewiss nicht mehr Freiheit zur Religionskritik. Der Kirchenmann hofft vielmehr auf mehr Geschlossenheit gegen die „ambivalente“ Haltung zur Religion. Da bietet der Islam ein starkes Vorbild von Bekenntnis, das auch die Position der Kirche gegenüber dem Schweizer Staat stärkt. Der Bischof hat dafür ein schönes Beispiel zur Hand:

Das ist wie bei einer Reise. Man geht gelassener über die Grenze, wenn man die richtigen Identitätspapiere bei sich hat.“

Zweifellos. Es dürfen Gott behüte nicht die falschen sein. Wenn zum Beispiel ein iranischer Christ, der vom Islam konvertiert ist zur falschen Religion, die Allah nicht duldet, mit den richtigen Identitätspapieren über die Grenze nach Teheran zurückgeht und dort an die falsche Stelle gerät, dann sind seine Papiere nicht gerade die richtigen. Es ist ratsam, nicht mit diesen über die Grenze zu gehen, sondern mit gefälschten, die ihn noch als Muslim ausweisen. Aber wenn Mullah Koch als Freund der Moslems und Minarettbefürworter über die Grenze geht, dann hat er die richtigen Papiere, man wird den Mann völlig richtig einschätzen und als den richtigen nützlichen Dhimmi behandeln. Wer hat hier wohl den längeren Atem auf dem Weg zum gemeinsamen Gott? Auch die NZZ merkt, dass die richtige christliche Identität nicht unbedingt die grössere Offenheit gegenüber dem Islam bedeutet:

NZZ: „Um so erstaunlicher, dass - zumindest in Langenthal - der Widerstand gerade auch von sehr frommen Christen aus freikirchlichen Kreisen kommt.“

Au weia. So als hätte sich jemand im Weihwasserbecken vergriffen. Die freikirchlichen Kreise sind dem Bischof von Basel viel weniger geheuer als der umworbene Islam, sie sind im Gegensatz zu diesem demokratisch strukturiert. Vor Protestanten wird gewarnt. Koch muss das natürlich diplomatisch ausdrücken. Er darf sich nicht so aus der Schule verplaudern wie der Kirchenrechtler aus Surcuolm, der dem Sitz von Chur noch näher ist, von dem einst Bischof Haas so weit entfernt wurde, dass er keinen Imageschaden mehr anrichtet in der Schweiz, aber in Surcuolm hält man die Festung, bis wieder bessere Zeiten für die Kirche gekommen sind als diese demokratische Pest. (Ab und zu verplappern sie sich). Grichting ist erzürnt, dass der Bischof zur Queen gemacht worden ist, die nicht mehr viel zu sagen hat Koch bewegt sich da vorsichtig auf dem Glatteis und spricht mit geistlich geschulter Zunge in der babylonischen Gefangenschaft, als einer, der die Tage der Demokratie gezählt weiss:

Ich würde diesen Konflikt nicht auf die -Freikirche fokussieren. Auch wir haben Reaktionen erhalten. Zum Teil sehr heftige.“

Womit er sagt, was er wirklich glaubt. Er muss das nur noch den bockenden Schafen so glaubhaft machen, dass sie nicht merken, was er sagt. Nein, auf die Freikirchen und ihren Widerstand gegen den Islamofaschismus möchte der Bischof nicht zu sprechen kommen, dieses Phänomen wird man dann bereinigen, wenn die Zeit reif ist.

Der Konflikt ist nicht so sehr einer zwischen dem Islam und den christlichen Freikirchen, die etwas gegen den Islam haben, sondern auch einer zwischen den katholischen Hirten, die weniger als die Freikirchen gegen den Islam haben, und ihren bockenden Schafen, die auch etwas gegen den Islam haben, wie die Freikirchen. „Wir“ haben heftige Reaktionen bekommen, verrät er. Obwohl „wir“ doch nichts gegen den Islam haben, nur gegen die Ängste vor ihm...

Das hätten wir nicht schöner sagen können.

Und was antworten Sie einem Mitglied Ihrer Kirche?“

fragt die NZZ noch und bringt den Bischof damit etwas in Schwierigkeiten. Koch:

Es ist schwierig, in einem Brief darauf zu antworten.“

Sind Hirtenbriefe so schwierig?

Es dürfte schwierig sein für einen christlichen Mullah, einem christlichen Islamkritiker zu antworten. Bischof Koch käme in grosse Bedrängnis, wenn er das schriftlich formulieren sollte, für wie dumm er seine Schafe hält. Er schlägt daher vor, was auch die Schweizer Linke den Israelis vorschlägt: Ein Gespräch mit der Hizbullah. Bischof Koch also meint, „man müsste ins Gespräch kommen“ (mit seinen islamkritischen Schafen, mit denen er aber gar nicht ins Gespräch gekommen ist...).

Und fragen können: Wovor habt ihr eigentlich Angst.“

Ein Schafskopf, der noch ins „Gespräch“ kommen möchte mit Bischof Koch, ist selber schuld. Der Lämmerhirte beliebt also nicht zu wissen, wovor die Gegner der Islamisierung Europas „eigentlich Angst haben“. Bzw. er tut so, als wüsste er es nicht, der Testballon steigt immer höher.

Die NZZ fragt nun lammfromm, ob „diese Ängste“, die es gibt, „berechtigt“ sind. Statt den Kirchenfunktionär mit den Essentials des Koran zu konfrontieren und zu fragen, für wie berechtigt und wie richtig er die Mordbefehle und Gewaltbotschften dieses Buches hält, fragt sie eiertanzend nach den „Ängsten“ und gibt dem Kirchenmullah damit nur Gelegenheit zu weiterem weitschweifigen Geschwafel  über Ängste allgemein, über die „schwierig“ zu sprechen sei. In einer Demokratie ist es viel schwieriger, die „Ängste“ vor dem Islam zu beseitigen als in einer Theokratie, wo man die Ungläubigen einfach köpfen kann statt abstimmen zu lassen.. 

Koch:Über die Berechtigung von Ängsten zu sprechen ist schwer. Man kann Ängste nicht verbieten. Man kann nur helfen sie zu überwinden. Und das kann man nicht mit guten Informationen.“

Da  geben wir dem Bischof  Recht! 

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II Perspektiven für die Zeit nach der Pest

Wie kann man die Korankenntnisse der Dhimmis überwinden? Das kann man nicht mit guten Informationen.“!!!

Sondern? (Es scheintnicht so einfach zu sein, die Schäfchen über ihre angebliche Unkenntnis des Islam zu informieren. Originalton Koch:

Es braucht Emotionen, Begegnungen. Da kann die Kirche einen guten Dienst leisten.“

Das kann sie. Sie versteht etwas von hochqualifizierten Informationen. Sie überwindet auch die falschen Emotionen und stellt die richtigen her. Empörung über Zwangsheiraten, Genital-verstümmelung, Kinderheirat, das alles sind Themen, die von den falschen Emotionen besetzt sind, die auch die Linken immerfort den Wählern auszutreiben versuchen mit dem Schreck-wort „Islamophobie“. Hören wir sonst immer in den Diskussion über den Islam: „Nur keine Emotionen“, und die EKR, die die Denunziationen gefördert hat, habe zur „Versachlichung“ beigetragen u. drgl. Schwachsinn, sind nun plötzlich Emotionen am Platze! Welche wohl?

Es kann sich nur um die Freude am Islam handeln, die ausbricht, wenn die bekenntnis-schwache Gruppe von der Grippe geheilt ist. Dann kommt die echte Nächstenliebe zum Islam, die Bewunderung für die bekenntnisstarke Religion, die wahre Faszination von der Religion überhaupt. Es müssen mehr Emotionen für den Dschihad mobilisiert werden, blosser Respekt vor dem Religionsterror reicht nicht, nein, die Muslime müssen mit weit offeneren Armen empfangen und in dieselben geschlossen werden. Bischof Koch will sich den Muslimas noch offenherziger nähern, die die Kuffar immer so liebevoll anschauen, zu diesem Zweck möchte er auch ihre Verhüllung respektiert wissen! Denn Bischof Koch ist auch ein Mann des Kopftuchs, der zusammen mit dem Rat der Religionen den Frauen sagt, wo’s wieder lang geht. Koch:

Foren schaffen, wo man Angehörigen anderer Religionen begegnen kann.“

Begegnung satt Aufklärung darüber, w e m man da begegnen soll.

Islamkritiker unter Polizeischutz? Nach den emotionsreichen Begegnungen der besonderen Art, wie so viele Islamkritiker und Dissidenten sie gemacht haben. Warum möchte Bischof Nicht mal den zum Christentum konvertierten ehemaligen al Azhar-Lehrer Mark A. Gabriel einladen. Seine Geschichte könnte Emotionen auslösen. Muslime verstehen ja auch viel von Emotionen. Wie man an der lebhaften Lynchstimmung gegen Karikaturisten sehen kann. Auch der Terror ist immer sehr emotionsreich. Bei Terror besteht die Gefahr nicht im Terror, sondern dass man den Islam mit ihm in Verbindung bringt,

dass man den Islam pauschal mit Terror gleichsetzt“,

wie der Bischof sich ausdrückt, um die Gefahr vom Religionsterror abzuwenden, dass man ihn mit etwas gleichsetzt,mkit dem er sich gleichsetzt. Informationen über die Religionen sind gefährlich. Besonders, wenn man den Islam mit dem Islam gleichsetzt.

Und da muss man helfen zu unterscheiden“,

spricht der Hirte und gibt gleich ein Beispiel seiner Unterscheidungsfähigkeit:

Der Islam ist etwas ganz anderes als die terroristischen Verblendungen, die es gibt.“

Die haben nichts mit den Botschaften des friedliebenden Propheten zu tun, die im Grunde so christlich sind, dass die Christen noch offener gegenüber den Koran-Botschaften werden müssen. Schade, dass ihm da die NZZ nicht weiterhelfen kann.

Dass der Islam etwas ganz anderes sei als das islamische Recht, behauptet der Bischof freilich nicht, denn der tägliche Religionsterror des Islam gegen Frauen ist dem Gottesmanne heilig, unantastbar. Terror gegen Frauen ist kein Terror, sondern Religionsfreiheit. Ängste vor der Scharia sind mehr als krankhaft. Sie sind sündhaft. Das Brennholz für die Hölle, das Gefäss der Sünde gehört ins Feuer.

Die NZZ, die noch nicht genug gekostet hat, laviert zum Gotterbarmen herum und lässt den Kirchenmann um den Islam herum salbadern und sich selber von ihm einsalben, ohne auch nur eine einzige Sure oder Schariaregel zu zitieren, die den deutlich macht, worum es geht. Wer eigentlich w a s zu respektieren hat. Sie baut dem Mann aus Emmenbrücke goldene Brücken und redet ihrerseits um den heissen Brei herum, den der Kirchenkoch ja brühwarm serviert - sie müssten nur reinstechen in dieses Gemisch aus gespielter Ignoranz und schlauer Strategie und ein paar knallharte Fragen stellen, statt dem Gefasel von den Ängsten freien Lauf zu lassen, das alle Minarettgegner als Ignoranten behandelt und die Kritiker zu Kranken und unwissenden Angsthasen degradiert, während der Gottesmann in Solothurn sein wahres Wissen hütet. Bei diesen Hirten sind die frommen Lämmer, die alles Wissenswerte über die Religion aus den Mund des Männerklerus empfangen, in guter Obhut. Die Frauenmoral wird in Solothurn fachgerecht zubereitet. Nach alten römischen Rezepten. (In der Geschichte des Frauenstimmrechts in der Schweiz kann man nachschauen, welchen Karikaturen in alten Kirchenzeitungen erschienen über Frauen, die Zeitung lasen statt Kinder zu kriegen. Das ist schon eine Weile her, es war die Zeit des letzten Weltkriegs, wieder aktuell zu einer Zeit der Verständigung der Kirche mit der Dschiahdreligion, die Krieg führt gegen Karikaturen.)

NZZ: „In freikirchlichen Kreisen glaubt man, der islamistische Terror sei eine Reaktion auf ein christliches Wertevakuum in der westlichen Welt.“

Ja was glaubt man wohl von den freikirchlichen Kreisen in den Kreisen der Kirche von Bischof Koch!! Schade, dass die NZZ nicht fragt, ob der Bischof auch glaubt, dass man in freikirchlichen Kreisen so ahnungslos ist in Sachen Lehre und Geschichte des Islam, wie der Bischof sich stellt.

Aber nach dem Terror des Propheten gegen seine Gegner fragt man nicht in politisch korrekten Kreisen. Die Freikirchen scheinen der Religion auf dem Wege Allahs nicht so „offen“ entgegenkommen zu wollen. Sie scheinen sie besser zu kennen, als der Bischof zugibt, der sich vom Dialog mit dem Islam den besseren Deal verspricht als von der Diskussion in der Demokratie.

Die Schweizer Freikirchen scheinen auch nicht so unterwürfig zu sein wie der deutsche Pfarrer der Christus-König-Kirche in Bochum, der sich schon als vorbildlicher Dhimmi vor Mohammed verbeugte. Das Vorbild für den Terror gegen die Ungläubigen kommt auch den Leuten von der NZZ nicht in den Sinn oder wird diskret ausgeblendet. So wie der Terror des islamischen Rechts gegen Frauen kein Thema ist, mit dem man den Bischof demokratisch belästigen möchte. Man möchte doch das bekenntnisstarke Islambild nicht trüben, es ist möglicherweise auch das der NZZ?

Dass der Islamische Dschihad eine Reaktion auf die westliche Welt sei und nichts mit dem Islam von seinem Ursprung her zu tun hat, gehört zwar zum Dogmenbestand der westlichen Islamgläubigen, an den auch Bischof Koch zu glauben vorgibt wider besseres Wissen seines Chefs in Rom und trotz bester Verbindungen der Schweizer Bischofskonferenz zur Zentrale, aber warum muss auch die NZZ daran glauben und kann nicht eine einzige Frage stellen, die den ganzen Kirchen-Islam-Schwindel durchkreuzte?

Statt den Bischof zu fragen, ob er glaube, dass in den christlichen Freikirchen keiner die Geschichte des Islam kenne, die dem Bischof zumindest inoffiziell bekannt sein dürfte, fragt die NZZ:

Das (was die Freikirchen glauben, führt dazu, dass dem islamischen zuweilen ein christlicher Fundamentalismus gegenübergestellt wird. Ist das sinnvoll?“

Die Frage ist aber, ob es sinnvoll ist, sich so dumm zu stellen wie die NZZ gegenüber einem Bischof, dem hier unterstellt wird, er sei so ahnungslos in Sachen Islam wie sie es sein will oder aber glaube, dass keines seiner Schafe die leiseste Ahnung davon hat. Tertium non datur.

Der Bischof kann, statt gestellt zu werden, sich weiterhin dummschlau stellen: 

Koch: Fundamentalismus kann man nicht durch Fundamentalismus bekämpfen. Das hiesse den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.“

Welch ein wahres Wort, das auf die Organisation von Bischof Koch haarscharf zutreffen dürfte - man kann eine Gewaltvermehrungsreligion nicht mit einer Gebärzwangsreligion austreiben.   

Halten wir fest: die Freikirchen sind also der Fundamentalismus für die Alleinseligmachende! Denn Baselkurt will den Teufel keineswegs ratzekahl austreiben, er bewundert ja die islamische Bekenntnisstärke. Oder möchte er vielleicht sagen, die „bekenntnisstarken“ Moslems sind moderat in ihrem Bekenntnis zum Islam? Zur Scharia?

Noch ein weiterer guter Satz, den Kurt Koch aus der Erkenntnisstärke der Bischofskonferenz schöpft:

Fundamentalismus ist eine typische Angstreaktion auf die Unwirtlichkeit der Moderne.“

Bei einem guten Koch ist es nie unwirtlich, da muss ein guter Moslem keine Ängste haben vor der Moderne. Koch weiss, wie man sie überwindet, indem die Dhimmis so auf die Moslems zugehen mit offenen Armen, dass diese alle Angst vor der Moderne verlieren und kapieren, dass sie im Westen wirklich nicht das Geringste zu befürchten haben. Sie müssen nicht mal einen Dschihad führen, sie können kampflos übernehmen. Vor den Christen muss ja kein Moslem im Westen Ängste haben.

Bischof Koch weiss auch, wie man den „Fundamentalismus“ “überwinden“ kann, nämlich indem man nach den „Ursachen“ fragt, die den Fundamentalismus „provozieren“!

Die Ursache, die den Dschihad provoziert von Beginn des Islam an, ist nun mal der Islam, für den aber die Ursache des Dschihad die Existenz von Ungläubigen ist. Heute ist es der Westen. Der Bischof weiss sich mit den Moslems einig, dass so etwas wie die Existenz der westlichen Demokratien natürlich eine Provokation ist. Auch der Bischof von Rom weiss, dass man die Moslems nicht provozieren, sondern respektieren soll. Die „Ursache“ suchen, heisst:  nur nicht nach dem Ursprung des Islam fragen. Soweit geht die bischöfliche Ursachenforschung nicht. Alsdann meint er, dass dem Christen eine „offene Identität ansteht“! Dass er

neben seinem Weg zu Gott auch andere Wege annehmen kann.“

Zum Beispiel die Scharia, die einen ganz besonderen Weg zu Gott darstellt?

Was empfiehlt der Bischof denn da?! Soeben hat er noch die Bekenntnisstärke der Moslems als so vorbildlich gepriesen, und nun soll es den Christen ansthehen, auch andere Wege als einen bekenntnisstarken anzunehmen? Meint er den Weg der Konvertiten zum Islam? Oder will er den Moslems empfehlen, auch andere Wege als den Allahs anzunehmen? Auf welche Irrweg führt der Hirte die Schäfchen? Bekenntnisstarke Identität für die Moslems und offene sprich bekenntnisschwache Identität für die Christen? Offene Kirchentüren für den Islam oder wie? Nun kommt die NZZ endlich ein wenig zur Sache:

Der Rat der Religionen hat das Tragen religiöser Symbole wie Kreuz und Kopftuch jüngst als Teil der Religionsfreiheit explizit verteidigt.“

Der Rat der Religionen, in dem Kurt Koch die katholische Kirche vertritt , hält was zu erwarten war. Mit der Gleichsetzung von Kreuz und Kopftuch - des Symbols für das Leiden des getöteten Religionsgründers, der die Gewaltlosigkeit predigte, und des Wahrzeichens der Religion des Dschihad, dessen Gründer Gewalt praktizierte und predigte und zur Tötung der Ungläubigen aufrief - wird die Religionsfusion eingeleitet, die mit der Lizenz zur Geschlechtsapartheid beginnt und mit der vollen Inkraftsetzung der Scharia endet.

Der Vertreter des katholischen Männerklerus im Rat der Religionen von Bern, der das Zeichen der Frauenunterwerfung unter den Mann als „Religionsfreiheit“ explizit verteidigt, macht damit unmissverständlich deutlich, dass es sich hier um die Religionsfreiheit zur Frauenunterwerfung, die Freiheit zur religiös legitimierten  Freiheitsberaubung handelt. Es geht um die Ermächtigung der moslemischen Männer, auch im Westen die Geschlechts-Apartheid zu praktizieren, auf der das Männerrecht des Islamofaschismus beruht. Des geht um die Degradierung von Frauen zu Untermenschen im Namen der Religionsfreiheit. Bischof Koch und die Moslems, mit denen er im Rat der Religionen hockt, wissen das und wollen es. Auch die evangelischen Patriarchenköpfe haben nichts Grundsätzliches dagegen. Frauen sind weder anwesend noch erwünscht im Männermoralrat von Bern. Allenfalls würde Bischof Koch vielleicht noch eine Muslima zulassen. Die sind der Kirche auch weitaus genehmer als katholische Priesterinnen.**.

Auf die rhetorische Frage der NZZ, wo die „Grenze überschritten sei“ mit dem religiösen Symbol, meint der Bischof, der plötzlich orientiert wirkt:          

 „Wenn beispielsweise islamische Zeichen dafür verwendet werden, um fundamentalistische Tendenzen oder gar terroristische zu legitimieren.“

Tendenzen? Meint er die Tendenzen des Koran zur Unterwerfung der Ungläubigen? Oder das Zeichen der Geschlechtsapartheid als „Tendenz“ zur Frauenunterwerfung? Die ist aber keine Tendenz des Islam, sondern seine Substanz. Koch weiss natürlich , was mit diesen „Zeichen“, gekennzeichnet wird, wessen Unterwerfung unter den als göttlich deklarierten Männerwillen symbolisiert wird und warum schon kleine Mädchen in schwarze Säcke einsperrt und den erwachsenen Frauen lebenslänglich Hausarrest verpasst wird unter Kontrolle der männlichen Hauspolizei, aber das ist wie gesagt keine Tendenz, sondern die Essenz dieser Männerrechts-religion, die dem Rat der Religionen in Bern heilig ist.

Die NZZ weiss noch, dass das Minarett abgelehnt wird als Symbol für die Unterwerfung des umliegenden Territoriums. Bischof Koch fällt dazu ein:

Das kann bei fundamentalistischen Gruppen so sein. Bei den Muslimen, die ich kenne, ist das sicher nicht der Fall.“

Eijapopeia, ich kenne einen Moslem, der. Und der Islam ist gar nicht so wie man sagt. Papst Benedikt sollte unbedingt Bischof Koch kennenlernen. Vielleicht gibt es bei der Schweizer Bischofskonferenz ja einen, der die Adresse kennt? Kein Handy vorhanden? Benedikts Geschichtskenntnisse sind da etwas besser. Er beurteilt den Islam sicher nicht nach ein paar Moslems, die er „kennt“. Der Kindergartenwitz aller Anfänger in Islamapologie. Man stelle sich so dumm wie man kann und wisse von nichts. Sowie Kathami auf Europareisen auch keine Steinigungen im Iran kennt, hat nur Gerüchte gehört.

Der Bischof, den wir hier kennenlernen, kennt den Islam gut genug, es handelt sich nicht um gespielte Ignoranz, sondern echte Kenntnis der Konkurrenz, mit der man etliche fundamentale Anliegen in Sachen Vermehrungsmethoden gemeinsam hat und von der man viel lernen kann. Und von deren Effizienz man sich Synergien erhofft.Koch:

Koch: „Es geht darum öffentlich zu seiner Religion stehen zu können.“ Frauen öffentlich in Säcke stecken? Die NZZ sagt jetzt nicht: „Nein, Herr Bischof,  es geht darum, diese Religion öffentlich kritisieren zu dürfen, ohne dafür bedroht und ermordet zu werden.“ Genau das möchte Koch nicht öffentlich machen.

NZZ: „Ist Ihr Eintreten für das Zeigen anderer Religionen eigentlich in erster Linie Selbstverteidigung, weil Sie befürchten, dass auch Christen dereinst ihren Glauben nicht mehr zeigen dürfen.“

Fast ins Schwarze! Allenfalls befürchtet der Bischof, dass ChristInnen nicht mehr in hinreichender Zahl seine Kirche besuchen, auch wenn sie sich dort ungehindert zeigen dürfen. Er glaubt zwar nicht im Ernst, dass Christen in der Schweiz nicht offen auftreten dürfen, die Präambel der Bundesverfassung ist ihm ja bekannt. Auch die Jesuiten dürfen sich wieder offen zeigen in der Schweiz, das Schweizervolk ist sehr gutmütig, es hat auch den als veraltet geltenden Bistumsartikel abgeschafft, also was befürchtet der Bischof von der Schweiz, dass er den Islam zur Bekenntnisverstärkung braucht? Die Frage ist: Was befürchtet er von der Demokratie und was erhofft er sich stattdessen vom Islam, das ist die Frage, aber sie ist falsch gestellt von der NZZ.

Der Bischof weiss genau, dass der Islam nicht das „Zeigen“ der christlichen Religion erlaubt, wo er so bekenntnisstark ist wie im Kalifat. Er befürchtet etwas anderes von der Demokratie, in der man die Stimmzettel noch nicht vorzeigen muss.

Er hofft, durch die Kooperation mit dem „bekenntnisstarken“ Islam, dessen Bekenntniszwang sich kein Moslems offen entziehen und etwas anderes bekennen, ohne sein Leben zu riskieren, auch den Glauben der Christen zu verstärken, die nicht mehr so recht motiviert sind, einen Glauben zu zeigen, den sie nicht mehr haben. Mithilfe der Religionsverstärkung durch die Zwangsreligion liesse sich die Bekenntnisfreudigkeit der kirchenresistenten Christen neu motivieren? So etwas wie die Scharia wirkt immer recht glaubensverstärkend, auch auf die Ungläubigen. Man holt die Moslems „ins Boot“, wie Bischof Koch es tut, um die abtrünnigen Schafe wieder besser in den Griff zu bekommen. Wenn es sich um Frauen handelt, hat der Bischof keine Probleme mit dem Islam. Der Rat der Religionen ist ein Fusionsdeal.

Bemerkenswert an dem bischöflichen Bekenntnis zur bekenntnisstarken Religion ist die Offenheit, mit der er auf die theokratische Religion setzt statt auf die demokratische Politik. Die Demokratie ist weniger vertrauenswürdig für den Kirchenmann als die Theokratie. In der Einschätzung der religionsresistenten Frauen ist man sich in diesem Kirchenschiffchen einig. Es geht dem Gottesmann nicht nur um das „Zeigen“ der Zeichen dieser Religion, es geht ihm um ihre ungehinderte Anerkennung in Europa. Die Islamisierung darf nicht aufgehalten werden durch unerwünschte Kritik, genannt „ÄNGSTE“.

Wenn er sagt, es gehe auch um die Ordenstracht der katholischen Schwestern, weiss er selber sehr wohl, dass die nirgends angefochten wurde, bis die Kopftuchdebatte begann . Dass eine freiwillige Tracht etwas ganz anderes ist als das aufgezwungene Zeichen der weiblichen Unterordnung unter den Mann, hätte sogar die NZZ dem Kirchenmann klarmachen können.

In Fall Islam handelt es sich um Geschlechtsrassismus, die Frauenuniform ist das Symbol weiblicher Entrechtung, das schon kleinen Mädchen zugemutet wird, was nichts mit der Nonnentracht zu tun hat, die keine Frau mehr zu tragen gezwungen wird. Es dürfte dem Bischof bekannt sein, dass keine Frau in der Kirche ausgepeitscht wird, wenn sie keine Nonnentracht tragen will. Es gibt keine Zwangsrekrutierungen für Klöster wie für den Harem. Ein kleiner Unterschied. Der Kirchenfunktionär weiss sehr gut, wofür das Kopftuch steht, seine Besorgnis um die Nonnen ist scheinheilig islamservil, in Wirklichkeit verteidigt er die Unterwerfung der Frau im Islam. Koch macht sich zum Verteidiger dieser Unfreiheit im Namen eines Bekenntnisses, dessen Stärke ihm imponiert. Der Name dieser Stärke ist Gewalt.

Früher oder später gehe es auch um die christliche Religion, behauptet er – nennt aber nicht ihre Verfolger. So als stünde eine staatliche Christenverfolgung ins Haus, während die auf vollen Touren laufenden islamischen Christenverfolgung ausgeblendet bleibt. Es geht in der tat auch um die christliche Religion, aber Koch nennt nicht Ross und Reiter. Die Verdrehung ist so perfekt wie perfid. Es meint die Religionsrestauration und verteidigt zu diesem Zweck den islamischen Religionsterror, der nur der sorgt für die massenhafte Ausbreitung des Islam.

Interessant, mit welchen Mitteln er die christliche Religion zu retten gedenkt. Man setzt in diesen Kirchenführungskreisen also nicht mit der Demokratie, mit der die Kirche sich immer viel schwerer getan hat als mit Diktaturen aller Arten. Der Islam ist geeigneter, die Religion von Bischof Koch zu retten - und zu restaurieren. Statt die Demokratie gegen den Islam zu verteidigen, verteidigt der undurchsichtig dreinschauende Kirchenfunktionär den Islam gegen die Demokratie. Die war seiner Kirche nie so geheuer wie die totalitären Religionsregime. „Darum“, so der Bischof folgerichtig:

sollten wir uns ein bisschen im gleichen Boot  fühlen.“

Das sollte er mal den islamverfolgten vertriebenen terrorisierten zwangskonvertierten und mordbedrohten Christen in den islamischen Ländern sagen. Die Verfolgten im gleiche Boot mit ihren Verfolgern...

Wenn wir den Frauen, die noch nicht gemerkt haben, dass sie beim Widerstand gegen den Islam mit der Hoffnung auf die Kirche auf dem falschen Dampfer sind, etwas in Erinnerung rufen wollten, wäre es dies: Wer mit diese Kirchenmännern „ins Boot“ will, ins „Schiffchen im Sturm“, wie wir von kirchengläubiger Seite hören, muss wissen, dass das die Männer sind, die die Frauen als erste über Bord gehen lassen.

Koch hat hier doch aus der Schule geplaudert. Die Kirche setzt auf den „Dialog“ mit dem Islam zur Überwindung der Gottlosigkeit. Frauen sollten wissen, was das heisst.

Nun hat die Schweizer FDP, wie die NZZ erinnert,

jüngst ein Verbot aller religiösen Symbole in der Schulstube zur Diskussion gestellt.“ 

Wir halten das auch nicht für sinnvoll. Wenn die FDP diese Forderung anlässlich des zunehmenden islamischen Drucks auf die staatlichen Schulen erhebt, ist es eine klägliche Kapitulation vor dem Islam. Auch wenn man „Zeichen“ wie etwa Hakenkreuze verbietet, muss man als Begründung nicht gleich die eigene Flagge mitverbieten.

Das Kopftuch, das Frauen als Untermenschen stigmatisiert, die mann zwangsverheiraten, prügeln und vergewaltigen darf nach Koran und Scharia, zeigt keine fundamentalistische „Tendenz“ an, sondern es i s t das Wahrzeichen des Islamofaschismus selbst, nicht seiner „Tendenz“. Wie immer seine Trägerinnen die Verschleierung ihres Kopfes begründen nach der Hirnwäsche dieser Religion, die man nur unter Lebensgefahr verlassen kann: die Bandagen um den Kopf stehen für die totaler Unterwerfung der Frau unter das islamische Männerrecht.

Koch scheint nicht gewillt, die Bedeutung eines Kreuzes von der des islamischen Kopftuchs zu unterscheiden, er setzt auf den islamischen Religionsterror, den er nicht als solchen benennt („Bekenntnisstärke“). Die Demokratie genügt ihm nicht zur Erhaltung seiner Religionsfreiheit, die nur in der Demokratie geschützt ist und in keinem islamischen Land. Wenn diese seine Freiheit bedroht wird, dann nicht durch die Demokratie, sondern den Islam. Ist der Bischof nicht orientiert - oder ist es vielmehr bestens orientiert und weiss, wie und mit wem man kollaboriert. Er denkt schon in postdemokratischen Dimensionen.

Dass es noch eine andere Alternative zum Verbot aller Religionssymbole gibt als die Zulassung auch der Wahrzeichen und Propagandatürme des Islamofaschismus, für diesen Gedanken ist der Christenmann im Kirchenamt offenbar zu bekenntnisschwach, sonst würde ihm einfallen, dass das Kreuz etwas ganz anderes ist als das islamische Kampfsymbol.

Offenbar glaubt er selber nicht dran. Sonst wüsste er seinen Glauben vom Islam zu unterscheiden, statt die Religion als solche in gemeinsamer Front gegen die ungläubige Bevölkerung zu beschwören - gegen die Freikirchen notabene, die ihm fremder sind als der Islam. Dass der katholische Amtsträger, der demnächst die Schweizer Bischofskonferenz leiten wird, die Christen der Freikirche an den Islam verrät, ist ein Beelzbubenstück.

Die NZZ entpuppt sich als Vertreterin muslimischer Bedürfnisse und fragt den Bischof, der soeben die Gleichwertigkeit der Religionszeichen unterstellt hat:

Wie rechtfertigen Sie es, dass ein muslimisches Kind im Schulzimmer ein Kreuz vor der Nase hat.“

Wie mögen die Interviewer es denn finden, dass Mädchen in der staatlichen Schule als eine Frau in der islamischen Kampfuniform als Vorbild weiblicher Unterwerfung unter das Männerrecht vor die Nase vorgesetzt bekommen? Sie bleiben dem Islam gegenüber ganz diskret. Die Frage, was die Moslems, die kein Kreuz „vor der Nase“ haben wollen, hier überhaupt suchen,  warum sie nicht in ihren moslemischen Ländern bleiben und in grossen Massen in den verhassten Westen zu kommen, kommt in diesem Klima nicht auf.

Bischof Koch denkt aber andersrum. Statt vor dem Islamofaschismus und seinen Kampf-zeichen zu warnen und die christlichen Symbole dagegen zu verteidigen, möchte er den christenverfolgenden Islam mit der christlichen Religion gleichstellen. Flucht nach vorn oder Hoffnung auf die Restauration seiner einst bekenntnisstarken Religion, die einst auch keine Abtrünnigen duldete?

Die Frage der NZZ, wie das Kreuz „vor der Nase“ muslimischer Kinder zu rechtfertigen sei, ist nun derart islammfromm und dumm, dass Bischof Koch hier ausnahmsweise mal nicht mit Islamkotau antwortet, wenn er sagt, er finde es immer etwas gefährlich, wenn man von einer multikulturellen Gesellschaft spreche. Na hoffentlich erinnert er sich im Rat der Religionen daran. Nur - welche Folgen hat das bei ihm? Mehr Moschee und Minarett? Er spricht dann sogar von der gewachsenen überkommenen Kultur (also sagen wir der Leitkultur), die man nicht in Abrede stellen könne. Sonst müsse man die Bundesverfassung ändern.

Endlich ein wahres Wort. Leider folgt aus dieser Erkenntnis keinerlei Kritik an der Religion, die nun in keiner Weise mit der Bundesverfassung übereinstimmt, und deren Extremisten und Konvertiten bereits an der Demo vor dem Bundeshaus zu verstehen gaben, dass sie über der Verfassung stehe bzw. vor Demokratie geht! Ob der Bischof diese „Bekenntnisstärke“ meint, die sich keine andere Religion in der Schweiz herausnimmt? Das ist es offenbar, was ihm so imponiert. Was er aber sorgfältig verschweigt in diesem Interview, ist  w o z u   sich diese Mohammedaner bekennen. Denn der Bischof fühlt sich ja „im selben Boot“ mit den Bekennern zur Abschaffung der Demokratie und Einführung der Scharia und tut so, als würden sie in der Schweiz diskriminiert; so wie man auch die Kirche als verfolgt erlebt in Surcuolm (ein alter Komplex der catholica, Verfolger und Totalitäre fühlen sich immer verfolgt im säkularen Staat). Da die Kirche die Demokratie offensichtlich mehr fürchtet als den Islam, den sie umbuhlt, hofft sie wohl auf die Hilfe von Allah, der keinen Abfall vom Glauben duldet, um ihre Herde  zusammenhalten zu können. Die Umma ist so Bekenntnis-fordernd.

Was die NZZ vergessen oder vermieden hat, den Kirchenfunktionär zu fragen, der im Boot mit den Moslems sitzt und mit den Minaretten die Glaubensstärke retten möchte, die seine Schäfchen vermissen lassen: Ob der Christenmann schon von den Schädelminaretten in Andalus gehört hat, die mit Christenköpfen errichtet wurden in der friedliche toleranten Blütezeit des von allen Freunden des Totalitarismus gepriesenen Islam? (Auch für die NZZ ist es nicht einfach, sich von etwas zu distanzieren, womit man doch sympathisieren soll.)

Falls der Bischof von Rom mit dem Bischof von Basel nicht einverstanden wäre, was wir aber nicht unterstellen, könnte der ihn versetzen. Zum Beispiel zum Kardinal ernennen und in Richtung Österreich entsorgen wie seinerzeit Bischof Haas von Chur nach Liechtenstein u.ä. Kirchenkarrieren. Eine beliebte päpstliche Praxis. Aber Koch muss nicht gleich Weihbischof oder Kardinal werden, Vorsitzender der Schweizer Bischofskonferenz genügt. Für alle, die es nicht glauben wollen: sie können ja in Rom nachfragen. Dort gibt es Leute, die wissen was Koch&co zusammenbrauen nach einem römischen Rezept gegen die Pest. Die Bevölkerung hat nämlich nicht die Grippe, wie Bischof Koch sich ausdrückt, sondern auch in der Schweiz grassiert die Pest des Islam. Das Mittel gegen die Pest ist, wenn wir Bischof Koch richtig verstanden haben, die Chollahlah. Wir haben ihn verstanden. Rvc 2006

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*. Der Artikel über die babylonische Gefangenschaft der Kirche in der Demokratie, der aus dem kath. Net gelöscht ist, gibt Einblick in den akuten Kulturkampf in der Schweiz, von dem es immer heisst, er sei vorbei, für die Kirche allerdings nicht... Ein Kirchenrechtler aus dem Bistum Chur, Pfarrer Grichting, heute die rechte Hand von Bischof Huonder in Chur, orientiert da über die Pest in Europa! Hier erfahren wir, wie man demokratisch strukturierte Gemeinden unschädlich macht und vieles andere Wissenswerte mehr. Der Verfasser erklärt, wie die Kirchenfunktionäre in der Schweiz auftreten müssen, um nicht den Verdacht zu erwecken, sie seien die, die sie sind. Ein Lehrstück zur Kathakiya.  Inzwischen ist der Bistumsartikel durch Volks-Abstimmung aufgehoben worden, die Befreiung aus der Gefangenschaft der Kirche aus der Demokratie ist nahe. Mit Allah im Bunde kann es gelingen, die Fesseln der lästigen Demokratie abzustreifen.

** Eine entsprechende Muslima sitzt inzwischen im Rat der Religionen als Gehilfin des Männerrechts.religion

Anm. 2011: Pfr. Grichting ist heute die rechte Hand von Bischof Vitus Huonder in Chur

Anm. 2013: Inzwischen ist Koch Kardinal geworden, wie wir vorgeschlagen haben..

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